Umsetzung des Konzepts „Lernlandschaften“

Moderne Lehrplananforderungen, Ganztagesschule, Inklusion und Kooperation erfordern eine veränderte Pädagogik, zusammen mit darauf zugeschnittenen Unterrichts- und Raumkonzepten. Für alle in Schulen und Bildungseinrichtungen Tätigen sowie für die Eltern und den Sachaufwandsträger bedeutet das ein Umdenken. Dieses Umdenken ist für die Zukunft unserer Kinder notwendig.

Ziel des pädagogischen Konzeptes der Lernlandschaften ist es allen Kindern passgenaue Förderung in einem modularen System bieten zu können, um den unterschiedlichen Leistungsständen gerecht zu werden.

 

Dies ist an einem einzügigen Standort nicht in dieser hohen Qualität machbar, da eine Lehrkraft zeitgleich alle Lernniveaus bedienen muss. Zum einen werden die Kinder in ihrem persönlichen Leistungsniveau gefördert und gefordert zum anderen steigert die Arbeit in den Lernlandschaften die Selbständigkeit und die Selbstverantwortung der Kinder in hohem Maße.

 

Genau diese Schlüsselkompetenzen müssen seit einigen Jahren und in zunehmendem Maße neben dem Elternhaus auch die Schulen vermitteln.

Das für Nersingen neue, zukunftsorientierte pädagogische Konzept sieht vor, dass für jeweils eine Jahrgangsstufe Klassenzimmer und eine sogenannte „Lernlandschaft“, die für alle Schüler nutzbar und zugänglich ist, geschaffen wird. Die Idee der Lernlandschaften basiert auf dem pädagogischen Grundkonzept, dass sich Menschen nur etwa 20 % über das Gehör merken, 30 % über das Sehen, jedoch 80 % über Eigenaktivität. Der Unterricht in Lernlandschaften hat das Potenzial, abwechslungsreicher, methodenreicher und individueller zu sein, wobei der wertvolle Anteil der selbstständigen Arbeit durch Ausprobieren, Experimentieren, Entwickeln und Erklären steigt.

Die intensive Kooperation zwischen den einzelnen Klassen einer oder zwei Parallelklassen findet statt. Dadurch eröffnen sich erheblich bessere Förderungsmöglichkeiten einzelner Schülergruppen. Neue Inhalte können in Leistungsgruppen einer Jahrgangsstufe eingeführt und anschließend in der Freiarbeit, Partner- oder Gruppenarbeit im individuellen Lerntempo weiterbearbeitet werden. Die Lehrkräfte sind dann nicht mehr nur Wissensvermittler, sondern auch individuelle Lernbegleiter.

Auch die Projektarbeit, die im neuen LehrplanPlus eine hohe Wertigkeit hat, kann entsprechend weitaus effektiver durchgeführt werden, da es dann zumindest eine Parallelklasse gibt, wodurch mehr Kinder eines Leistungsniveaus zusammenarbeiten können und sich die zwei oder mehr Lehrkräfte gleichzeitig um die Schülergruppen kümmern kann.

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Impressum
Elternbeirat der Grundschule Nersingen
Vorsitzender Stefan Drexler

Elternbeirat der Grundschule der Anton-Miller-Schule Straß
Vorsitzende Yvonne Lachmann


 

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:

Stefan Drexler

Am Auwald 5

89278 Nersingen

Mobil: 0162/2010756

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